HANS NATUR – hinter den Kulissen

Ehrenamt braucht Rückhalt: Wie Hans Natur die Freiwillige Feuerwehr unterstützt

HANS NATUR – hinter den Kulissen

vom 16.07.2026

Ehrenamt braucht Rückhalt: Wie Hans Natur die Freiwillige Feuerwehr unterstützt

Ehrenamt braucht Rückhalt Wie Hans Natur die Freiwillige Feuerwehr unterstützt Wenn bei der Freiwilligen Feuerwehr der Melder geht, zählt Verlässlichkeit. Nicht nur im Einsatz selbst, sondern auch im Umfeld der Menschen, die sich engagieren. Denn wer Arbeitnehmer ist, kann nur dann helfen, wenn auch der Arbeitgeber mitzieht. Für mich ist das bei Hans Natur zum Glück klar geregelt: Wenn der Alarm kommt, kann ich los. Ohne lange Rückfrage, ohne Diskussion, ohne das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen. Ich bin Fachinformatiker für Systemintegration bei Hans Natur. In meinem Arbeitsalltag geht es darum, dass Systeme zuverlässig laufen, Kolleg:innen arbeiten können und technische Probleme schnell gelöst werden. Privat engagiere ich mich bei der Freiwilligen Feuerwehr. Auf den ersten Blick sind das zwei unterschiedliche Bereiche. Trotzdem gibt es für mich viele Parallelen: Ruhe bewahren, Verantwortung übernehmen, im Team handeln und dann anpacken, wenn es darauf ankommt. Von klein auf mittendrin Zur Feuerwehr bin ich nicht zufällig gekommen. Mein Vater war lange stellvertretender Wehrführer in Norderbrarup, einem Ort der nur wenige Minuten von Hans Natur entfernt liegt. Feuerwehr gehörte also schon früh ganz natürlich zu meinem Alltag. Ich war von klein auf dabei und habe mitbekommen, wie Einsätze, Übungen und Gemeinschaft funktionieren. Mit 16 bin ich dann selbst in die Feuerwehr eingetreten. Was mich bis heute daran hält, ist eigentlich ziemlich einfach: Es macht Spaß, es ist nie langweilig und man tut etwas Sinnvolles. Gleichzeitig geht es nicht nur um den Einsatz selbst. Es geht auch um Kameradschaft, Zusammenhalt und darum, gemeinsam Verantwortung zu tragen. Das Ehrenamt gibt mir persönlich sehr viel zurück. Man lernt dazu, wächst über sich hinaus, verlässt die eigene Komfortzone und hilft Menschen in Not. Feuerwehr ist viel mehr als der Einsatz Viele denken bei Feuerwehr zuerst an Blaulicht, Sirene und den Moment, in dem es ernst wird. Aber der sichtbare Einsatz ist nur ein Teil davon, was Feuerwehr wirklich ausmacht. Dahinter stehen Ausbildung, Übungen, Bereitschaft und Teamarbeit. Moderne Feuerwehrarbeit ist technisch anspruchsvoll. Fahrzeuge, Geräte, Atemschutz, Funk, Einsatzabläufe - vieles muss sicher beherrscht werden. Es gibt heute so viel Technik und so unterschiedliche Anforderungen, dass man sich in den verschiedensten Bereichen spezialisieren kann. Jede und jeder kann Schwerpunkte finden, die einen persönlich besonders interessieren. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass Ehrenamt Zeit kostet. Wer im Ernstfall helfen will, muss vorher üben, lernen und vorbereitet sein. Gerade weil sich Gefahrenlagen verändern und Einsätze komplexer werden, braucht es Menschen, die bereit sind, regelmäßig Zeit und Kraft zu investieren. Wenn der Alarm während der Arbeitszeit kommt Bei Hans Natur ist klar: Wenn ich während der Arbeitszeit alarmiert werde, hat der Einsatz Vorrang. Wenn der Alarm geht, kann ich einfach los. Egal, was gerade geplant war oder woran ich arbeite. Das Team weiß Bescheid. Niemand hält mich auf. Im Gegenteil: Meist wird mir noch ein „Tschüss“ zugerufen, und alle machen den Weg frei, damit ich schnell rauskomme. Auch organisatorisch ist die Unterstützung sichtbar. Aktive Feuerwehrkameraden haben eigene Parkplätze vor dem Haupteingang. So können wir im Einsatzfall besonders schnell zum Fahrzeug und weiter zur Feuerwehr. Solche Details wirken vielleicht klein. Im Ernstfall machen sie aber einen Unterschied. Sie zeigen: Ehrenamt wird nicht nur grundsätzlich befürwortet, sondern praktisch mitgedacht. Rückhalt heißt Vertrauen Für mich geht die Unterstützung bei Hans Natur über die reine Freistellung hinaus. Sie zeigt sich im Alltag, in der Geschäftsleitung und im Team. Wenn Fortbildungen oder Geräteprüfungen anstehen, ist auch das möglich. Übungen von ortsansässigen Feuerwehren oder aus dem Anwärterlehrgang finden oftmals auf dem Betriebsgelände statt. Hans Natur ist außerdem vom Landesfeuerwehrverband als „Partner der Feuerwehren“ ausgewiesen. Wichtig ist dabei nicht nur eine formale Regelung. Wichtig ist das Vertrauen dahinter. Ich muss nicht jedes Mal erklären, warum ich gehe. Alle wissen: Wenn ich los muss, dann werde ich gebraucht. Dieses Vertrauen zeigt sich auch nach belastenden Einsätzen. Wenn ein Einsatz besonders schwer war, bekomme ich Raum, das Erlebte erst einmal zu verarbeiten. Das ist keine große Geste nach außen. Aber es ist genau die Art von Rückhalt, die im Alltag zählt. Warum Arbeitgeber so wichtig sind Die Freiwillige Feuerwehr ist in Deutschland ein zentraler Teil der Gefahrenabwehr. Ein sehr großer Teil der Feuerwehren arbeitet freiwillig. Ohne Menschen, die neben Beruf, Familie und Alltag Einsätze fahren, Übungen besuchen und Verantwortung übernehmen, würde das System vielerorts nicht funktionieren. Deshalb ist es entscheidend, dass Arbeitgeber Ehrenamt nicht als reine Privatsache betrachten. Wer während der Arbeitszeit gebraucht wird, braucht Freiräume. Nicht irgendwann, sondern genau dann, wenn der Melder geht. Wenn Arbeitgeber diese Unterstützung nicht geben würden, wäre das System kaum aufrechtzuerhalten. Gerade kleinere Gemeinden könnten den Brandschutz und die technische Hilfeleistung nicht einfach hauptamtlich abdecken. Ehrenamt funktioniert also nicht allein durch die Menschen, die sich engagieren. Es funktioniert auch durch Familien, Teams, Kolleg:innen und Unternehmen, die dahinterstehen. Ruhig bleiben, wenn es plötzlich ernst wird Zwischen meiner Arbeit als Fachinformatiker und meinem Engagement bei der Feuerwehr gibt es mehr Parallelen, als man zunächst denkt. In der IT können Themen plötzlich dringend werden. Ein System fällt aus, ein Zugriff funktioniert nicht, ein Problem blockiert Kolleg:innen im Arbeitsalltag. Dann hilft es wenig, hektisch zu werden. Man muss die Lage einschätzen, Prioritäten setzen, ruhig bleiben und Schritt für Schritt eine Lösung finden. Bei der Feuerwehr ist das ähnlich, nur unter anderen Bedingungen. Auch dort können Situationen von einem Moment auf den anderen entstehen. Dann zählen klare Abläufe, gute Kommunikation und Vertrauen ins Team. Für mich hat das viel mit Stressmanagement und Resilienz zu tun. Man muss handlungsfähig bleiben, auch wenn es unübersichtlich wird. Man muss sich auf die Kamerad:innen verlassen können so wie im Arbeitsalltag auf die Kolleg:innen. Was Feuerwehr für den Arbeitsalltag lehrt Aus meinem Ehrenamt nehme ich viel mit in den Beruf. Disziplin zum Beispiel. Die Fähigkeit, Aufgaben zu sehen und anzupacken. Kommunikation. Prioritäten setzen. Teamarbeit. Auch Führungskräftetrainings und andere Ausbildungen aus dem Feuerwehrkontext helfen mir, Situationen besser einzuschätzen und Verantwortung zu übernehmen. Das passt gut zu meiner Rolle bei Hans Natur. IT ist oft dann besonders sichtbar, wenn etwas nicht funktioniert. Umso wichtiger ist es, verständlich zu erklären, lösungsorientiert zu arbeiten und Ruhe auszustrahlen. Für mich liegt darin eine klare Verbindung: Ob in der IT oder bei der Feuerwehr, es geht darum, verlässlich zu sein, wenn andere sich darauf verlassen müssen. Ehrenamt ist kein Selbstläufer Wer sich bei der Feuerwehr engagieren möchte, sollte wissen, worauf er oder sie sich einlässt. Feuerwehr ist kein Erholungsort oder reiner Freizeittreff. Es bedeutet Arbeit, Ausbildung, Zeitaufwand und Einsatzbereitschaft. Gleichzeitig lohnt es sich ungemein. Weil man Teil einer Gemeinschaft wird. Weil man lernt. Weil man Verantwortung übernimmt. Und weil man Menschen in Situationen hilft, in denen sie Hilfe dringend brauchen. Genau deshalb braucht Ehrenamt Wertschätzung. Nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag. Durch klare Absprachen, flexible Arbeitszeiten, Vertrauen und Kolleg:innen, die mittragen, wenn jemand plötzlich los muss. Ein Satz, der viel sagt Wenn ich die Unterstützung von Hans Natur in einem Satz beschreiben müsste, wäre es dieser: Als Mitarbeiter kann man sich immer auf die Unterstützung von Hans Natur verlassen – unabhängig davon, um was es geht. Das klingt schlicht. Aber es sagt viel über ein Arbeitsumfeld aus. Über Vertrauen. Über Verantwortung. Und darüber, dass gesellschaftliches Engagement nicht an der Bürotür aufhören muss. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Unterwegs mit HANS NATUR – Geschichten vom Stadtradeln  Eigentlich wollte ich nur mal mitmachen

HANS NATUR – hinter den Kulissen

vom 16.07.2026

Unterwegs mit HANS NATUR – Geschichten vom Stadtradeln Eigentlich wollte ich nur mal mitmachen

Unterwegs mit HANS NATUR – Geschichten vom Stadtradeln Eigentlich wollte ich nur mal mitmachen Vor vier Jahren haben eine Handvoll Mitarbeitende von HANS NATUR zum ersten Mal am bundesweiten Stadtradeln teilgenommen. Inzwischen ist die Aktion fester Bestandteil des Frühsommers geworden. Aus der kleinen Gruppe von damals wurden viele Teilnehmende – fast die Hälfte der Belegschaft. Sascha Hartmann war von Anfang an dabei. Was mit ein paar gefahrenen Kilometern begann, veränderte seinen Alltag stärker, als er damals gedacht hätte. Und dann bin ich immer weitergefahren Ich hatte also mein neues E-Bike. Am Anfang war es doch noch ziemlich ungewohnt. Zwölf Kilometer morgens früh zur Arbeit mit dem Fahrrad? Das fühlte sich erst einmal seltsam an. Aber man fährt die Strecke ein paar Mal. Dann noch einmal. Und irgendwann denkt man gar nicht mehr darüber nach. Aber wir sind hier in Norddeutschland. Wer nur bei Sonnenschein fährt, kommt nicht besonders weit. Also holt man sich Regenkleidung und fährt auch bei schlechtem Wetter. Heute hält mich eigentlich nur noch Schnee oder Eis davon ab, loszufahren. Gemeinsam im Sattel Aber ich war nicht der Einzige, bei dem daraus mehr geworden ist. Als es mit dem Stadtradeln losging, waren wir nur ein paar Leute. Heute machen viele Kolleginnen und Kollegen mit und für viele ist es eine Routine geblieben. Besonders in den drei Wochen der Aktion ist das Radfahren ein Gesprächsthema bei uns. Dann geht es darum, wer abends noch unterwegs war, welche Strecke gefahren wurde oder wie viele Kilometer inzwischen zusammengekommen sind. Man motiviert sich gegenseitig und schaut natürlich auch mal, wer gerade die meisten Kilometer gesammelt hat. Der Chef zieht mit Unser Chef hat die Aktion von Anfang an begleitet und unterstützt. Er lässt sich immer wieder etwas einfallen, um das Team zusätzlich zu motivieren. Am Anfang wurden noch die drei Erstplatzierten belohnt. Schnell haben wir aber gemerkt, dass das eigentlich nicht zum Gedanken der Aktion passt. Seitdem steht das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt. Dieses Jahr sagte der Chef: Wenn ihr die 5000 Kilometer schafft, lade ich euch alle zum Essen ein. Mit mehr als 6.000 Kilometern haben wir das Ziel deutlich übertroffen. Laut der Stadtradeln-App entspricht das einer Einsparung von mehr als einer Tonne CO₂. Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Und gemeinsam erreichen wir etwas. Bei HANS NATUR sprechen wir jeden Tag über Nachhaltigkeit und bewusstes Handeln. Morgens, wenn ich an unserem Fahrradunterstand ankomme und die vielen Fahrräder sehe, merke ich: Wir reden nicht nur über diese Themen, wir leben sie auch. Das gefällt mir total gut. Die Bahntrasse und das große Nichts Aber Radfahren ist für mich noch viel mehr. Der schönste Teil ist für mich bis heute die Fahrt nach Hause. Morgens fahre ich meist den direkten Weg. Nachmittags nehme ich oft die alte Bahntrasse. Dort sehe ich auf dem ganzen Weg nach Hause kein einziges Auto. Es ist ruhiger. Man hört keinen Verkehrslärm und sieht Landschaften und Natur, die man aus dem Auto gar nicht wahrnimmt. Ich merke das richtig, wenn ich doch mal im Auto sitze: Da gibt man Gas, will vorankommen und erwischt sich bei dem Gedanken: „Warum schleicht der da vorne eigentlich mit 70 hier lang?“ Auf dem Fahrrad mit meinen 25 km/h juckt mich das alles überhaupt nicht mehr. Dieser ganze innerliche Zeitdruck, den man sich ja eigentlich nur selbst aufbaut, ist auf dem Rad komplett weg. Viele fragen mich, was mir auf diesen Fahrten durch den Kopf geht. Die ehrliche Antwort lautet: Eigentlich gar nichts. Und genau das ist das Schöne daran. Wenn der Arbeitstag anstrengend war und es viel zu erledigen gab, möchte ich das nicht mit nach Hause nehmen. Meistens gelingt das auch. Ich höre Podcasts und Hörbücher, Musik eher weniger. Am Anfang hört man oft gar nicht richtig zu. Die Gedanken hängen noch bei der Arbeit. Irgendwann ist man dann in der Geschichte drin. Und das andere verschwindet. Wenn ich zu Hause ankomme, bin ich gedanklich längst im Feierabend angekommen. Manchmal ist ein Hörbuch so spannend, dass ich noch eine kleine Schleife fahre, um zu erfahren, wie es ausgeht. Vor ein paar Jahren hätte ich über so einen Satz wahrscheinlich gelacht. So sind in diesem Jahr rund 12.000 Kilometer zusammengekommen. Das klingt vielleicht nach ziemlich viel. Ich wundere mich teilweise selbst. Aber ein großer Teil kommt irgendwie ganz automatisch zusammen. Der tägliche Arbeitsweg macht schon einiges aus. Dazu kommen Einkäufe, Besuche bei Familie und Freunden oder Fahrten an die Ostsee. Ich fahre nicht los, um Kilometer zu sammeln. Meistens habe ich einfach ein Ziel. Und irgendwann war da diese Frage Je mehr ich Rad gefahren bin, desto seltener brauchte ich mein Auto. Zuerst fiel mir das gar nicht so auf. Aber irgendwann stand es die meiste Zeit einfach nur noch rum. Für den Arbeitsweg brauchte ich es längst nicht mehr. Für viele Besorgungen ebenfalls nicht. Denn für größere Einkäufe hatte ich inzwischen einen Fahrradanhänger. Und irgendwann stellte ich mir die Frage: Brauche ich mein Auto eigentlich noch? Das war schon ein seltsamer Gedanke. Schließlich wohnen wir hier auf dem Land. Gute Busverbindungen gibt es hier kaum und viele Wege werden ganz selbstverständlich mit dem Auto gefahren. Aber für mich funktionierte es immer mehr auch ohne. Also habe ich mein Auto abgemeldet und verkauft. Das war vor drei Jahren. Die ersten Monate waren mit Sicherheit gewöhnungsbedürftig. Aber mit der Zeit hat sich alles eingespielt. Eine Einschränkung ist es für mich nicht. Im Gegenteil. Mittlerweile empfinde ich es als Freiheit, kein eigenes Auto mehr zu haben. Kein Tanken. Keine Reparaturen, Steuern, Versicherung. Kein Nachdenken darüber. Wenn ich tatsächlich im Winter bei Schnee und Eis ein Auto brauche, nutze ich das Dorf-Shuttle. Und wenn alle ein bis zwei Monate ein Großeinkauf ansteht, leihe ich mir ein Mietauto. Vor vier Jahren hätte ich mir das alles nicht vorstellen können. Damals stand mein Fahrrad die meiste Zeit im Schuppen. Wenn ich das Ganze ansehe, dann ist das vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Veränderungen beginnen nicht immer mit einem großen Plan. Manchmal beginnen sie damit, dass man etwas einfach ausprobiert. Und jetzt gehen wir mit unserem Chef schön essen. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Pioneering AI in E-Commerce - Pioniergeist trifft Handarbeit

HANS NATUR – hinter den Kulissen

vom 16.07.2026

Pioneering AI in E-Commerce - Pioniergeist trifft Handarbeit

Pioneering AI in E-Commerce Pioniergeist trifft Handarbeit Wie wir bei Hans Natur künstliche Intelligenz einsetzen, was wir gerade ausprobieren, und wo wir bewusst Nein sagen Ein neues Produkt kommt in den Shop. Früher hieß das: recherchieren, formulieren, Zertifikate nachschlagen, passende Tags vergeben, alles in unsere Markenstimme bringen. Ein halber Arbeitstag, locker. Heute sind es keine fünfzehn Minuten, bei derselben Sorgfalt. Über künstliche Intelligenz im Handel wird gerade viel geredet. Oft klingt es nach Zauberei oder nach Stellenabbau. Bei uns ist es weder das eine noch das andere. Es ist ein Werkzeug, und wie bei jedem guten Werkzeug kommt es darauf an, wer es führt und wofür. Ich arbeite bei Hans Natur an genau diesen Werkzeugen. Das hier ist also kein Blick von außen auf einen Trend, sondern ein Bericht von jemandem, der die Sachen selbst baut. Manches läuft längst im Alltag. Anderes ist ein Projekt auf meinem Rechner. Und ein paar Dinge lassen wir ganz bewusst sein. Ein Assistent für die komplette Produktanlage Unser wichtigstes KI-Projekt ist ein Assistent für die Produktanlage. Der schreibt nicht nur Beschreibungen, sondern hilft bei allem, was zu einem neuen Artikel gehört: Titel und Variantennamen Passende Tags (Verschlagwortung) Zertifikate und Siegel Relevante Keywords Im Hintergrund läuft eine Technik namens Function Calling : Der Assistent kann nicht nur formulieren, sondern echte Funktionen in unseren Systemen aufrufen. Er schlägt Zertifikate und Tags nach und holt sich die Informationen, die er für einen korrekten Eintrag braucht. Er erfindet nichts und rät auch nicht, er fragt nach. Gerade bei Bio-Produkten ist das mehr als eine Spielerei. Ein Text, der ein Siegel behauptet, das nicht vorliegt, ist nicht nur peinlich, sondern ein echtes Problem. Ein Siegel wie GOTS steht für ein Versprechen, und das müssen wir genau treffen. Also liest der Assistent die Zertifikatsdaten aus, wo sie verlässlich gepflegt sind, statt sie zu erfinden. Dazu kommen unsere Voice-of-Brand -Regeln: wie wir mit Kundinnen sprechen, welche Worte wir mögen, welche Floskeln nicht. Das Ergebnis liest sich nach Hans Natur, nicht nach einer Maschine. Der wichtigste Punkt aber ist die Freigabe. Wir nennen sie Safe Mode : Bevor etwas online geht, geht ein Mensch jedes Feld einzeln durch und gibt es frei oder verwirft es. Die KI macht den ersten Entwurf, nie die letzte Entscheidung. Der Text wird schneller fertig, aber er bleibt unser Text. Besonders stark bei den Tags Am deutlichsten merke ich den Unterschied bei den Tags, also der Verschlagwortung. Nach außen ist die unsichtbar, im Shop macht sie viel aus: Sie sorgt dafür, dass Filter greifen und passende Produkte zusammenfinden. Unsere Tags sind präzise gepflegt, aber sehr vielfältig. Genau das macht die Auswahl von Hand mühsam. Bei hunderten möglichen, fein abgestuften Tags übersieht man leicht den treffendsten, und zwei Kolleginnen entscheiden sich für denselben Artikel oft unterschiedlich. Der Assistent liest die Produktinformationen und schlägt aus unserem bestehenden Katalog die passenden Tags vor. Wichtig ist das Wort bestehend : Er erfindet nichts Neues, sondern wählt aus dem, was wir definiert haben. So bleibt das Vokabular sauber und über das ganze Sortiment konsistent, auch bei der großen Vielfalt. Ein Mensch korrigiert nur noch eine gute Vorauswahl, statt bei null anzufangen. Und gute Daten sind die Grundlage für fast alles, was im Shop gut funktionieren soll. Werbung, vom Entwurf bis zur Ausspielung Beim Thema Werbung wird es konkret. Überschriften für Advertorials, mehrere Varianten für eine Anzeige, dazu passende Bilder. Was früher eine Anfrage an Grafik und Redaktion war, mit Briefing und Warteschleife, ist heute oft ein erster Aufschlag in Minuten. Das heißt nicht, dass die Maschine den besten Entwurf liefert. Es heißt, dass wir zehn statt zwei Varianten ausprobieren können, bevor wir uns festlegen. Mehr Versuche, schnelleres Lernen, am Ende die bessere Anzeige. Die KI hilft uns aber nicht nur beim Gestalten, sondern auch beim Aussteuern. Welche Kampagne läuft zu welcher Tageszeit, an welchem Wochentag, für welche Zielgruppe? Das sind Datenfragen, und da ist die KI stark. Auch hier gilt unser Prinzip: Vorschlag von der Maschine, prüfender Blick vom Menschen. Wir lassen die KI nicht blind schalten, sondern schauen drüber, bevor das Budget rollt. Finden statt suchen: ein Projekt, an dem ich gerade sitze Jetzt zu etwas, das wir noch nicht im Einsatz haben, das mich aber nicht loslässt. Jede klassische Shopsuche hat dasselbe Problem: Sie vergleicht Buchstaben. Tippt jemand ein Wort, das so nicht im Produkttext steht, kommt nichts zurück. Null Treffer. Eine leere Ergebnisseite ist für einen Onlineshop ungefähr das Schlimmste, was passieren kann, denn die Kundin wollte kaufen, und wir haben sie mit einer weißen Seite weggeschickt. Dabei haben wir das passende Produkt fast immer im Sortiment. Wir haben es nur anders genannt, als sie gesucht hat. Die semantische Suche löst das, indem sie Bedeutung versteht, statt Buchstaben zu vergleichen. Dafür übersetzt man jeden Produkttext und jede Anfrage in ein Embedding , einen Vektor aus vielen Zahlen, der die Bedeutung des Textes abbildet. Inhaltlich ähnliche Texte liegen in diesem Vektorraum nah beieinander, und über eine Nächste-Nachbarn-Suche findet das System die Produkte, die der Anfrage am nächsten sind, ganz ohne wörtliche Übereinstimmung. Wer etwas Beruhigendes für die empfindliche Haut vom Baby eingibt, bekommt das passende Pflegeprodukt, selbst wenn im Text Calendula und rückfettend steht. Am stärksten ist die hybride Suche , also die Kombination aus beidem: exakte Marken und Artikelnummern punktgenau über die klassische Stichwortsuche, alles andere über die Bedeutung. Es ist noch nicht so weit. Aber nah genug, dass ich daran glaube. Die Werkzeuge hinter den Werkzeugen Um solche Systeme überhaupt bauen und pflegen zu können, setzen wir auch bei der Softwareentwicklung selbst auf künstliche Intelligenz. Unsere Inhouse-Software entwickeln wir laufend weiter, und KI gehört fest zum Werkzeugkasten beim Programmieren. Ich habe so ziemlich jedes ernstzunehmende Modell ausprobiert: ChatGPT und Codex von OpenAI, Claude in den Varianten Sonnet und Opus, Gemini von Google. Die Erkenntnis ist unspektakulär, aber wichtig: Es gibt nicht das eine beste Modell, sondern für jede Aufgabe ein passendes. Mein Favorit zum Planen und Coden ist aktuell Claude, weil es schnell reagiert und Code liefert, mit dem ich direkt weiterarbeiten kann. Für die alltägliche Recherche greifen wir Entwickler dagegen oft zu ChatGPT. Andere Kollegen haben andere Vorlieben, und das ist in Ordnung. Am nützlichsten ist etwas, das wir selbst gebaut haben: eigene, spezialisierte GPTs, gefüttert mit unseren Handbüchern zum Warenwirtschaftssystem und technischer Doku. Technisch steckt dahinter ein RAG-Ansatz (Retrieval-Augmented Generation) : Das Modell antwortet nicht aus dem Gedächtnis, sondern zieht sich erst die passenden Stellen aus unseren Dokumenten und formuliert die Antwort auf deren Basis. Statt sich durch hunderte PDF-Seiten zu wühlen, fragt man in normaler Sprache und bekommt eine Antwort mit Bezug auf genau diese Unterlagen. Für neue Kolleginnen ist das ein echter Beschleuniger beim Einarbeiten. Auch hier gilt: Assistent, kein Autopilot. Den Code, der unsere Werkzeuge antreibt, bauen wir mit demselben Anspruch, mit dem wir die Produkte im Regal auswählen. Ob am Ende alles sauber, sicher und wartbar ist, entscheiden wir, nicht die Maschine. Und das, was wir bewusst nicht tun Pioneering heißt für uns nicht, alles zu machen, was technisch geht. Manchmal heißt es, Nein zu sagen. Ein Beispiel: Kundenservice per KI-Chat finde ich spannend, ein Assistent, der Bestellungen aufruft, bei Retouren hilft, Produktfragen beantwortet. Bauen könnten wir das mit denselben Bausteinen wie unseren Produkt-Assistenten. Aber wir haben einen Kundenservice, auf den ich stolz bin. Die Kolleginnen und Kollegen dort kennen unsere Ware genau: Sie wissen, welcher Stoff für empfindliche Haut taugt, welche Creme zu einem Baby passt und was eine Familie wirklich braucht. Dieses Wissen ersetzt keine Maschine, und das wollen wir auch gar nicht. Wo eine KI helfen könnte, ist bei dem, was Zeit kostet, ohne echtes Produktwissen zu verlangen: Wo ist mein Paket? Wie läuft die Retoure? Solche trivialen Fälle könnte ein Assistent abnehmen, damit unser Team mehr Zeit für die Fragen hat, bei denen es wirklich auf Erfahrung ankommt. Genau so, als Entlastung im Einfachen und nicht als Ersatz im Wichtigen, würden wir KI im Service überhaupt einsetzen. Und selbst das nur unter einer Bedingung: Solange wir keinen sauberen, DSGVO-konformen Weg haben, personenbezogene Daten zuverlässig zu anonymisieren, bevor ein Sprachmodell sie überhaupt sieht, geht das bei uns nicht ans Netz. Das ist keine Bremse aus Angst, das ist Haltung. Wer mit den Daten von Familien arbeitet, von Schwangeren, von Eltern kleiner Kinder, trägt eine besondere Verantwortung. Also gilt die Reihenfolge: erst der saubere Weg, dann das Feature. Nicht andersherum. Was die KI uns nicht abnimmt Eine KI kann einen guten Produkttext schreiben, Tags vorschlagen, Anzeigen entwerfen und unsere Suche von leeren Ergebnisseiten befreien. Aber ob hinter einem Produkt jemand mit Herz steht, ob wirklich jemand ausgewählt, geprüft und gemeint hat, was er anbietet, das spüren unsere Kundinnen trotzdem. Bei Hans Natur machen wir vieles mit Liebe. Das ist kein Werbespruch, sondern die Grundlage der Firma, und diese Liebe steckt nicht im Algorithmus. Sie steckt in den Menschen, die entscheiden, welches Produkt es überhaupt in unser Sortiment schafft. Deshalb bauen wir unsere Werkzeuge so, dass sie unsere Sorgfalt verstärken, statt sie zu ersetzen. Die KI nimmt uns das Tippen ab, das Nachschlagen, das stundenlange Verschlagworten. Das Auswählen, das Abwägen, das Kümmern behalten wir. Und genau das ist für mich verantwortungsvoller Pioniergeist: nicht der Erste sein um jeden Preis, sondern neue Werkzeuge so einsetzen, dass am Ende mehr Mensch übrig bleibt, nicht weniger. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Live Shopping bei Hans Natur | Mit uns live entdecken

HANS NATUR – hinter den Kulissen

vom 16.07.2026

Live Shopping bei Hans Natur | Mit uns live entdecken

Live Shopping bei Hans Natur Gemeinsames Einkaufen mit Erlebnisfaktor Manche Produkte möchte man nicht nur auf einem Foto sehen. Man möchte wissen, wie sie sich anfühlen könnten, wie groß sie wirklich wirken, wofür sie im Familienalltag praktisch sind und manchmal auch einfach: ob das kleine Detail, das man auf dem Bild entdeckt hat, wirklich so schön ist, wie es aussieht. Genau dafür gibt es unser Live Shopping bei Hans Natur . Ich bin Franziska und moderiere unsere Live-Shopping-Runden bei Hans Natur. Vielleicht kennst du mich schon aus unseren Videos oder Lives. Dann weißt du: Bei uns wird nicht einfach nur etwas in die Kamera gehalten. Wir schauen gemeinsam genauer hin. Wir sprechen über Materialien, Funktionen, Lieblingsstücke, kleine Besonderheiten und manchmal auch über Dinge, die im Familienalltag einfach funktionieren müssen. Und ja: Hinter der Kamera passiert dabei mindestens genauso viel wie davor. Was ist Live Shopping bei Hans Natur? Live Shopping bedeutet: Wir zeigen dir ausgewählte Produkte live, erklären sie, beantworten Fragen und geben dir die Möglichkeit, direkt auf die gezeigten Produkte mitzubieten und anschließend weiter auf unserer Website zu stöbern. Es ist ein bisschen wie ein gemeinsamer Besuch bei uns im Sortiment – nur gemütlich von zu Hause aus. Und live shopping bedeutet auch: Du bist wirklich zur selben Zeit dabei, du kannst Fragen stellen, Produkte aus der Nähe sehen und ein besseres Gefühl dafür bekommen, ob ein Artikel zu dir, deinem Kind oder eurem Familienalltag passt. Bei unserem Live Shopping geht es nicht darum, möglichst laut „Kaufen, kaufen, kaufen“ zu rufen. Das wäre auch nicht Hans Natur. Es geht darum, dir Orientierung zu geben und geteilte Momente zu erleben. Ruhig, ehrlich und so konkret wie möglich. Warum wir Live Shopping machen Online einzukaufen ist praktisch. Aber manchmal fehlt etwas: ein zweiter Blick, eine Erklärung, ein Größenvergleich, eine kleine Einordnung oder auch einfach jemand, mit dem man es erleben kann. Genau diese Lücken möchten wir mit Live Shopping schließen. Denn bei Hans Natur geht es oft um Produkte, die sehr nah am Alltag von Familien sind: Kleidung, Spielzeug, Naturtextilien, Dinge fürs Baby, für Kinder, für Zuhause oder unterwegs. Viele dieser Produkte leben von Details. Von Materialien. Von der Frage, wie sie sich einsetzen lassen. Von der Alltagstauglichkeit. Im Live Shopping wollen und können wir genau das zeigen. Wir können ein Produkt drehen, näher an die Kamera halten, Unterschiede erklären, Fragen aufnehmen und manchmal auch ehrlich sagen: „Das ist besonders schön für diesen Zweck … für etwas anderes passt vielleicht ein anderes Produkt besser.“ Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte: Live Shopping soll nicht überreden. Es soll helfen und es soll Spaß machen. Live Shopping macht aus einem Einkauf ein echtes Erlebnis, das man sogar mit anderen teilen kann. So läuft ein Live Shopping bei uns ab Vor jedem Live überlegen wir im Team: Welche Produkte möchten wir zeigen? Was passt zur Saison, zum Familienalltag oder zu Fragen, die uns immer wieder erreichen? Dann wird vorbereitet, sortiert, geprüft und aufgebaut. Und dann kann es schon losgehen: Wir kündigen unsere Shows an, damit möglichst viele Kund:innen mit uns zusammen die Produkte erkunden und ersteigern. Besonders Spaß macht hier natürlich, dass es alles live ist. Dazu gehört für mich auch etwas Aufregung und Nervosität, denn live heißt eben auch: Es ist direkt. Es ist echt. Und manchmal läuft etwas anders als geplant. Ich mag genau das daran. Man kann sich vorbereiten, aber man kann ein Live nicht komplett vorausplanen. Wenn eine Frage kommt, antworten wir. Wenn ein Produkt genauer gezeigt werden soll, machen wir das. Wenn im Hintergrund jemand noch schnell etwas reicht, weil es gerade gebraucht wird – dann ist das Live Shopping in Action. Nicht perfekt inszeniert. Sondern gemeinsam gemacht. Behind the Scenes: Was du im Live nicht immer siehst Obwohl wir mit mehreren Kameras arbeiten, sieht man meistens nur einen kleinen Ausschnitt: mich, die Produkte und unser Set. Dahinter steckt aber deutlich mehr. Wir sind ein komplettes Team, das die Produkte auswählt, Informationen prüft, das Set vorbereitet, Fragen im Live beantwortet, technische Dinge im Blick behält, Abläufe vorbereitet und nach dem Live dafür sorgt, dass alle Bestellungen so schnell wie möglich zu unseren Kunden verschickt werden. Ein gutes Live Shopping ist Teamarbeit. Und während man es zwar nicht direkt sieht, spürt man es, weil es einfach funktioniert. Was du im Live Shopping entdecken kannst In unseren Live-Shopping-Runden geht es um ausgewählte Produkte aus dem Hans-Natur-Sortiment. Je nach Thema zeigen wir zum Beispiel: Produkte für Babys und Kinder Wir schauen auf Materialien, Passformen, praktische Details und darauf, wie Produkte im Familienalltag genutzt werden können. Lieblingsstücke für Zuhause Manche Dinge wirken erst richtig, wenn man sie in der Hand sieht: Texturen, Größen, Farben, Verarbeitung oder kleine Details. Saisonale Themen Ob draußen spielen, warm einpacken, Geschenkideen, Schulstart, Baby-Erstausstattung oder gemütliche Zeiten zu Hause. Live Shopping gibt uns die Möglichkeit, Themen passend zur Saison aufzugreifen. Besondere Aktionen und Auktions-Fieber Je nach Format kannst du bei unseren ausgewählten Produkten mitbieten. Und wenn wir eins gelernt haben, dann das Mitbieten und mit anderen zusammen um die Produkte zu feilschen einfach Spaß macht. Live Shopping schafft eine schöne gemeinsame Dynamik mit unseren Kund:innen und ein bisschen Nervenkitzel dabei ist durchaus gewollt. Für wen ist unser Live Shopping gedacht? Für alle, die Hans Natur gern persönlicher kennenlernen möchten, für alle, die nicht nur gerne einkaufen, sondern, die auch etwas Spaß dabeihaben wollen und das eine oder andere Schnäppchen machen wollen. Familien, Eltern, Großeltern, werdende Eltern, Schenkende und alle, die bewusst einkaufen und gern genauer hinschauen. Für Menschen, die Fragen haben. Für alle, die Produkte nicht nur als Bild im Shop sehen möchten. Und für alle, die Freude daran haben, live dabei zu sein, wenn bei Hans Natur etwas passiert. Du musst kein Live-Shopping-Profi sein. Du musst auch nicht sofort mitbieten. Du kannst erst einmal zuschauen, Fragen stellen oder einfach ein Gefühl dafür bekommen, wie wir arbeiten. Manchmal reicht schon ein kurzer Blick ins Live, um ein Produkt besser einordnen zu können. Warum wir vor der Kamera stehen Weil wir gern mit Menschen sprechen. Und weil wir glauben, dass gute Kommunikation vieles leichter macht. Live Shopping ist für uns genau die Schnittstelle, die wir spannend finden: Produkte, Menschen, Fragen, kleine Aha-Momente und ein direkter Austausch. Wir dürfen zeigen, erklären, nachfragen, einordnen – und manchmal auch mit einem Augenzwinkern durch Situationen führen, die live eben passieren. Als Familienmenschen wissen wir außerdem: Der Familienalltag ist selten perfekt sortiert. Man braucht Dinge, die funktionieren. Man braucht Orientierung, die nicht komplizierter macht. Und manchmal braucht man jemanden, der sagt: „Lass uns kurz gemeinsam draufschauen.“ Genau so verstehen wir Hans Natur im Live Shopping. Unsere Haltung: ehrlich zeigen, nicht drängen Hans Natur steht für Natürlichkeit, Verantwortung, Qualität und Familiennähe. Das gilt auch für unser Live Shopping. Wir möchten Produkte sorgfältig zeigen und erklären. Wir möchten dir ein besseres Gefühl für unser Sortiment geben. Und wir möchten einen Raum schaffen, in dem Fragen willkommen sind. Wir wollen auch kein Verkaufsdruck aufbauen, aber den Spaß an Auktionen voll mitleben. Natürlich freuen wir uns, wenn du in unseren Auktionen mitbietest, Lieblingsstücke findest und weiter auf unserer Website stöberst. Sehr sogar. Aber am schönsten ist es, wenn du am Ende das Gefühl hast: Ich habe etwas gesehen, verstanden und für mich gut einordnen können. So bist du beim nächsten Live Shopping dabei Folge Hans Natur auf unseren Social-Media-Kanälen, damit du keine Live-Shopping-Termine verpasst. Wenn wir live gehen, kannst du direkt zuschauen, Fragen stellen und bei passenden Aktionen mitbieten. Nach dem Live lohnt sich ein Blick auf unsere Website: Dort findest du viele weitere Produkte, Kategorien und natürliche Begleiter für den Familienalltag. Mach mit: Folge Hans Natur, damit du die nächsten Live-Shopping-Termine mitbekommst. Jetzt folgen! Sei live dabei , stell deine Fragen und entdecke Produkte aus nächster Nähe. Biete fleißig mit , wenn dich ein Produkt überzeugt. Stöbere weiter auf unserer Website , denn unser Sortiment ist größer als das, was wir in einem Live zeigen können. Häufige Fragen zum Live Shopping bei Hans Natur Muss ich beim Live Shopping etwas kaufen? Nein. Du kannst einfach zuschauen, Fragen stellen und dich inspirieren lassen. Wenn du mitbieten oder etwas entdecken möchtest, freuen wir uns natürlich. Wo finde ich die Live-Shopping-Termine? Am besten folgst du Hans Natur auf unseren Social-Media-Kanälen oder direkt bei WhatNot. Dort kündigen wir neue Termine und Themen an. Kann ich während des Lives Fragen stellen? Ja, genau dafür ist das Live da. Wir greifen Fragen auf, zeigen Produkte genauer und versuchen, so konkret wie möglich zu antworten. Welche Produkte zeigt ihr im Live Shopping? Das hängt vom jeweiligen Thema ab. Wir wählen Produkte aus unserem Sortiment aus, die zur Saison, zu aktuellen Fragen oder zu einem bestimmten Schwerpunkt passen. Kann ich nach dem Live weiterstöbern? Ja. Unsere Website ist der beste Ort, um anschließend weitere Produkte, Größen, Farben, Kategorien und passende Ergänzungen zu entdecken. Habe ich ein Widerrufsrecht? Ja. Als gewerblicher Verkäufer gewähren wir ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Wenn du dich also doch umentscheidest, kannst du über WhatNot eine Retoure anfordern. Die Kosten für die Rücksendung musst du allerdings selbst zahlen. Komm gern dazu Live Shopping bei Hans Natur ist für uns ein Weg, näher bei dir zu sein. Nicht nur mit Produkten, sondern mit Antworten, Einblicken und echten Momenten. Mit einem Blick auf das, was hinter den Kulissen passiert. Und mit der Möglichkeit, Hans Natur ein Stück persönlicher kennenzulernen. Also: Folge uns, sei beim nächsten Live dabei, biete mit, wenn dir etwas gefällt und stöbere danach gern weiter durch unsere Website. Wir freuen uns auf dich. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Einfach machen - Wie die Auszubildende Lönna bei HANS NATUR ihren eigenen Weg gefunden hat

HANS NATUR – hinter den Kulissen

vom 16.07.2026

Einfach machen - Wie die Auszubildende Lönna bei HANS NATUR ihren eigenen Weg gefunden hat

Einfach machen Noch einmal neu anfangen Mein Weg zu HANS NATUR war erst einmal gar nicht so geplant. Nach der Schule habe ich erst ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Kappelner Werkstätten gemacht. Danach begann ich eine Ausbildung in der Pflege, weil ich dachte, dass das genau das Richtige für mich wäre. Schon während der ersten Praxiseinsätze habe ich gemerkt, dass ich mir den Beruf ganz anders vorgestellt hatte. Also habe ich die Ausbildung wieder beendet und zunächst in einem Supermarkt gearbeitet. In dieser Zeit musste ich immer wieder an das Praktikum denken, das ich während der Schulzeit bei HANS NATUR gemacht hatte. Die Arbeit hatte mir damals schon gefallen. Vor allem aber waren mir die Menschen in Erinnerung geblieben. Deshalb habe ich mich hier noch einmal beworben . Vorher habe ich aber noch einmal ein Praktikum gemacht. Ich wollte einfach wissen, ob sich mein Gefühl von damals bestätigt. Das hat es. Ankommen Durch die Praktika fiel mir der Einstieg zwar leichter. Trotzdem musste ich mich erst einmal in meine neue Rolle als Auszubildende einfinden. So vieles war noch neu für mich. Mir hat geholfen, dass ich mit Andrea und Kersten, meinen Kolleginnen aus dem Lager, zwei feste Ansprechpartnerinnen hatte. Ich wusste einfach: Wenn ich etwas nicht weiß oder Hilfe brauche, kann ich zu ihnen gehen. Dadurch habe ich mich irgendwann einfach getraut, Fragen zu stellen und Dinge auszuprobieren. So wurde es immer leichter. Die Arbeit im Lager gefällt mir, weil kein Tag wie der andere ist. Man ist in Bewegung, lernt ständig etwas Neues und bekommt immer wieder Aufgaben, die man vorher noch nicht gemacht hat. Das wird bestimmt kompliziert Eines Tages fragte mich Kersten, ob ich Lust hätte, gemeinsam ein Projekt umzusetzen. Sie hatte schon einmal mit anderen Auszubildenden ein Insektenhotel gebaut und wollte gern wieder etwas mit einem Azubi auf die Beine stellen. Wir überlegten, was gut zu HANS NATUR passen könnte. So entstand die Idee für ein Hochbeet auf der Terrasse vor unserer Küche. Als Kersten davon sprach, war mein erster Gedanke: Das wird bestimmt ziemlich kompliziert. Bevor wir überhaupt loslegen konnten, sollte ich aber unser Projekt vorstellen – mit einer PowerPoint. Vor der Geschäftsleitung. Als ich das erfuhr, war mir schon ziemlich mulmig. Zum Glück musste ich das aber nicht von heute auf morgen machen. Gemeinsam mit Kersten habe ich zuerst alle Informationen gesammelt, die Materialien und Kosten zusammengestellt. Das habe ich anschließend alles in die Präsentation eingebaut. Und dann haben wir das Vortragen geübt. Immer wieder. Das hat mir sehr geholfen. Als ich schließlich vor der Geschäftsleitung stand, war ich zwar immer noch aufgeregt. Aber die Geschäftsleitung war ganz lieb. Und die Präsentation lief gut. Sie haben unserem Projekt zugestimmt und wir konnten loslegen. Jetzt bist du dran Wir besorgten das Material, holten die Paletten aus dem Lager und machten uns an die Arbeit. Björn, der Lagerchef, zeigte mir zuerst, wie man die Paletten mit einem Gasbrenner abflämmt, um das Holz haltbarer zu machen. Dann drückte er mir den Brenner in die Hand. Jetzt bist du dran. Das hat echt Spaß gemacht. So ging es dann weiter: Erst wurde mir etwas gezeigt. Danach durfte ich es selbst ausprobieren. Ich sägte Leisten zu, verschraubte die Paletten und half beim Zusammenbau. Anschließend füllten wir die Kübel mit Kies als Drainage, dann mit Erde. Wir bepflanzten das Hochbeet mit Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Kürbissen, Zucchini, Möhren und Kräutern – alles für unsere Küche. Denn wir hatten Martina, unsere Köchin, vorher gefragt, welches Gemüse sie gut gebrauchen kann. Wenn ich heute am Beet vorbeigehe, habe ich ein gutes Gefühl. Am Anfang hatte ich gedacht, dass das alles bestimmt ziemlich schwierig wird. Im Nachhinein war es eigentlich gar nicht so schwer. Seitdem denke ich bei neuen Aufgaben oft: Erst mal anfangen. Das wird schon. Plötzlich wird alles klar Auch in der Berufsschule merke ich immer wieder, wie hilfreich es ist, Dinge praktisch auszuprobieren. Einmal ging es um den Begriff „lotrecht. Ich konnte mir darunter überhaupt nichts vorstellen. Als ich Björn davon erzählte, nahm er mich mit zu einem Palettenstapel. Er befestigte an einem langen Faden ein Gewicht und bat mich, das Lot neben den Stapel zu halten. Da habe ich sofort verstanden, was „lotrecht“ bedeutet. Plötzlich war es logisch. Wenn ich jetzt in der Schule etwas nicht verstehe, frage ich einfach bei Björn nach. Dann nimmt er sich Zeit, setzt sich mit mir hin und erklärt es so, dass ich es wirklich verstehe. Oft zeigt er mir die Dinge auch ganz praktisch. Das macht vieles klarer. Wenn mir einmal ein Fehler passiert, habe ich noch nie Ärger bekommen. Dann sprechen wir einfach darüber, wie ich vorgegangen bin. Meist merke ich dabei selbst, an welcher Stelle ich falsch abgebogen bin. Danach weiß ich, wie es richtig geht, und der Fehler passiert mir meistens nicht noch einmal. So habe ich gemerkt, dass man keine Angst davor haben muss, etwas noch nicht zu können. Gar nicht so schwer Wenn ich auf mein erstes Ausbildungsjahr zurückblicke, merke ich vor allem eines: Ich bin nicht mehr so zögerlich wie am Anfang. Ich traue mir heute mehr zu. Deshalb würde ich neuen Auszubildenden auch nur einen Rat geben: Traut euch einfach, Neues auszuprobieren – und viel zu fragen. Ihr müsst nicht von Anfang an schon alles können. Mit der Zeit wird man mutiger. So war es bei mir auch. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Zu Hause bei HANS NATUR – Geschichten aus der Küche Wie aus Kolleginnen und Kollegen eine Gemeinschaft wurde

HANS NATUR – hinter den Kulissen

vom 16.07.2026

Zu Hause bei HANS NATUR – Geschichten aus der Küche Wie aus Kolleginnen und Kollegen eine Gemeinschaft wurde

Zu Hause bei HANS NATUR – Geschichten aus der Küche Wo aus Mittagspausen Begegnungen werden Vor gut einem Jahr begann bei HANS NATUR ein Experiment: ein gemeinsames Mittagessen für alle, die mitmachen möchten. Heute ist daraus ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Martina Moldenhauer kocht seitdem für ihre Kolleginnen und Kollegen. Von der Küche aus erlebt sie jeden Tag, wie Menschen ins Gespräch kommen, neue Verbindungen entstehen und aus einer Mittagspause mehr wird als nur eine gemeinsame Mahlzeit. Ein bisschen Mut auf dem Speiseplan Nach dem Kaffee geht es für mich direkt an den Herd. Inzwischen sind weit über 100 Gerichte in meiner Sammlung zusammengekommen. Manche koche ich regelmäßig, andere probiere ich zum ersten Mal aus. Ich suche mir die Rezepte alle selbst aus, aber oft entstehen auch neue Ideen durch Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen. Da kommt mit der Zeit einiges zusammen – von vegetarischen Gerichten bis zu den Klassikern, die immer wieder gerne gegessen werden. Unsere IT hat extra für unsere Küche und das gemeinsame Mittagessen eine eigene App gebaut. Das funktioniert richtig gut: Ich kann dort meine Rezepte eingeben und die App berechnet mir direkt die passenden Mengen für den Tag. Besonders schön ist, dass die Mitarbeitenden in der App auch Bewertungen abgeben können. So bekomme ich direkt Rückmeldung, was besonders gut ankam. Auch nach vielen Jahren in der Küche lerne ich immer noch dazu. Manche Gerichte habe ich tatsächlich zum ersten Mal gekocht, als sie bei uns auf dem Speiseplan standen. Das ist vielleicht ein bisschen mutig, wenn gleich viele Menschen mitessen. Aber es schmeckt eigentlich immer allen richtig lecker – und wenn mal etwas nicht so ankommt, heißt es eben: „Okay, war gut, aber müssen wir jetzt nicht jede Woche haben.“ Genau dieses gemeinsame Ausprobieren macht mir einfach Spaß. Alle an einem Tisch Als ich vor gut einem Jahr bei HANS NATUR angefangen habe, wusste ich nicht, wie sich das entwickeln würde. Viele Kolleginnen und Kollegen hatten da noch ihr eigenes Essen dabei oder haben sich selbst etwas gemacht. Ob ein gemeinsames Mittagessen wirklich angenommen wird, konnte damals niemand wissen. Heute sitzen Kolleginnen und Kollegen aus dem Lager, aus dem Büro, aus der IT, aus dem Kundenservice und aus vielen anderen Bereichen gemeinsam an einem Tisch. Auch die Geschäftsleitung sitzt ganz selbstverständlich mittendrin. Was mich besonders freut: Am Mittagstisch spielt es eigentlich keine Rolle, wer welche Position hat. Ich habe erlebt, wie Kolleginnen und Kollegen, die im Arbeitsalltag kaum Berührungspunkte hatten, plötzlich gemeinsam am Tisch saßen und miteinander ins Gespräch kamen. Anfangs sind viele noch etwas zurückhaltend. Das ist ganz normal. Aber oft dauert es nicht lange, bis die Gespräche länger werden und man merkt, wie die Menschen miteinander warm werden. Besonders schön finde ich das bei neuen Kolleginnen und Kollegen. Beim gemeinsamen Essen kommt man schnell ins Gespräch. Man lernt die Menschen hinter den Namen kennen und findet leichter Anschluss. Für mich ist das eine der schönsten Entwicklungen der vergangenen Monate. Natürlich hat inzwischen fast jeder seinen Lieblingsplatz gefunden. Aber die Tische bleiben gemischt. Man sitzt einfach zusammen. Wertvoll bis zum letzten Löffel Zu einem guten Mittagessen gehört für mich nicht nur das Kochen. Es gehört auch dazu, Lebensmittel wertzuschätzen. Deshalb wird bei uns nichts einfach weggeworfen, wenn einmal etwas übrigbleibt. Lebensmittel sind schließlich wertvoll. Meist findet sich jemand, der noch eine Portion mit nach Hause nimmt. Manchmal nimmt Herr Hans etwas mit oder schlägt Kolleginnen und Kollegen vor, die sich noch über eine Portion freuen würden. Das finde ich schön. Schließlich steckt in jedem Gericht Arbeit, Zeit und gute Zutaten. Umso besser, wenn das Essen am Ende auch wirklich gegessen wird. Für mich gehört das genauso dazu wie das Kochen selbst: sorgfältig planen, verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umgehen und dafür sorgen, dass möglichst nichts weggeworfen wird. Vertrauenssache Was ich an meiner Arbeit ebenfalls schätze: Ich kann vieles eigenständig entscheiden. Natürlich gibt es den Speiseplan und die Anmeldungen. Aber wie ich meinen Tag organisiere, welche Vorbereitungen ich treffe oder welche neuen Gerichte ich ausprobiere, liegt weitgehend in meiner Hand. Niemand sagt mir morgens, was ich tun soll. Ich weiß, was zu erledigen ist, und kann meine Arbeit selbst gestalten. Wenn ich eine Idee habe oder etwas für die Küche brauche, wird zugehört. Oft findet sich dann auch schnell eine Lösung. Das schätze ich sehr. Manchmal gehört auch ein Feueralarm dazu Nach dem Essen wird nicht sofort aufgestanden. Viele bleiben noch einen Moment sitzen. Manche trinken noch einen Kaffee und legen die Füße hoch. Andere unterhalten sich weiter oder gehen später noch eine kleine Runde spazieren. Für mich ist das immer ein gutes Zeichen. Wenn Menschen sich Zeit nehmen, obwohl die Pause eigentlich vorbei ist, dann fühlen sie sich wohl. Und manchmal entstehen dabei auch die Geschichten, über die wir noch lange lachen. Zum Beispiel meine Feueralarm-Geschichten. Ja, ich habe tatsächlich schon mehr als einmal den Feueralarm ausgelöst. Beim ersten Mal war ich ziemlich erschrocken. Die Küche war nur ein bisschen verqualmt, aber das hat schon ausgereicht. Der Alarm ging ohrenbetäubend los und alle mussten nach draußen. Heute kann ich darüber lachen. Inzwischen weiß ich, wann es brenzlig wird, und mache das Fenster lieber einen Moment früher auf. Aber ein kleiner Scherz über den Feueralarm gehört inzwischen irgendwie dazu. Das echte Rezept Wenn mich jemand fragt, was eine gute Mittagspause ausmacht, dann muss ich nicht lange überlegen. Die Menschen sollen satt und zufrieden sein. Sie sollen mit guter Laune zurück an ihren Arbeitsplatz gehen. Mehr braucht es manchmal gar nicht. Wenn mittags alle zusammen am Tisch sitzen, dann sehe ich nicht zuerst Lager, Büro, IT oder Geschäftsleitung. Ich sehe Menschen, die miteinander reden, lachen und ihre Pause gemeinsam verbringen. Manche bleiben nach dem Essen noch auf einen Kaffee sitzen. Andere erzählen von ihrem Wochenende oder schmieden schon Pläne für den Feierabend. Für mich sind das die Momente, die zeigen, dass sich die Menschen hier wohlfühlen. Und genau das macht die Küche für mich zu etwas Besonderem. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Gut verpackt heißt: mit Verantwortung verschickt

HANS NATUR – hinter den Kulissen

vom 16.07.2026

Gut verpackt heißt: mit Verantwortung verschickt

Gut verpackt heißt: mit Verantwortung verschickt Ein Paket soll ankommen. Unbeschädigt, vollständig und möglichst ohne unnötiges Material. Was einfach klingt, ist bei uns im Lager jeden Tag eine Abwägung. Denn gute Verpackung bedeutet nicht einfach: Karton nehmen, Ware rein, Füllmaterial dazu, fertig. Es geht darum, die passende Lösung zu finden. Für das Produkt, für den Versandweg, für unsere Kund:innen – und auch für die Ressourcen, mit denen wir umgehen. Ich bin Björn Köpp und leite bei Hans Natur die Logistik und Gebäudedienste. In meinem Arbeitsalltag sehe ich jeden Tag, wie viele kleine Entscheidungen hinter einem Paket stehen. Die meisten davon sieht man später nicht mehr. Wenn alles gut läuft, kommt die Bestellung einfach ordentlich an. Genau das ist auch das Ziel. Verpackung beginnt nicht erst am Packtisch Wenn man über Verpackung spricht, denken viele zuerst an den Versandkarton. Oder an Füllmaterial. Oder daran, ob ein Paket zu groß wirkt. Das gehört natürlich dazu. Aber aus meiner Sicht beginnt Verpackung viel früher. Schon beim Einkauf der Ware. Bei der Frage, wie Produkte vom Hersteller zu uns kommen. Bei Verkaufsverpackungen, Umverpackungen, einzelnen Plastiktüten oder Hangtags – kleinen Etiketten aus Karton oder Papier, die direkt am Produkt befestigt werden. Eine schöne Verkaufsverpackung kann auch ressourcenschonend umgesetzt werden. Das ist kein Widerspruch. Hans Natur ist bei nachhaltiger und ressourcenschonender Verpackung auf einem sehr guten Weg. Trotzdem sehen wir gerade bei Neuwarenlieferungen immer wieder: Da geht noch mehr. Dafür müssen Logistik und Einkauf eng zusammenarbeiten. Wenn wir Nachhaltigkeit schon bei der Produktion und Beschaffung stärker mitdenken, sparen wir später nicht nur Material, sondern auch Arbeitsschritte und Abfall. Ein einfaches Beispiel: Muss wirklich jeder einzelne Babybody in einer Plastiktüte verpackt sein? Oder reicht in bestimmten Fällen auch ein einfaches Hangtag? Solche Fragen wirken klein. In der Gesamtmenge machen sie aber viel aus. Jede kleine Optimierung zählt Im Lager sieht man sehr schnell, dass es nicht nur um den einzelnen Karton geht. Es geht um Mengen. Um Wiederholungen. Um Abläufe, die jeden Tag viele Male passieren. Wenn wir eine Verpackung an einer Stelle verbessern, ist das nicht nur eine kleine Änderung für ein Paket. Es kann sich auf tausende Sendungen auswirken. Jede kleine Optimierung kann in der Gesamtmenge Ressourcen und Müll vermeiden. Deshalb stehen für mich Prozessoptimierung und Verpackungsoptimierung klar im Vordergrund. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir bei uns anfangen. Nicht nur der Karton ist für Nachhaltigkeit verantwortlich. Der ganze Prozess ist entscheidend. Dazu gehört auch, Dinge regelmäßig zu hinterfragen. Nur weil etwas immer so gemacht wurde, muss es nicht für immer richtig sein. Diese Haltung ist mir wichtig. Was „im Sinne von Hans Natur handeln“ im Versand bedeutet Für mich heißt das: sinnvoll mit Ressourcen umgehen und gleichzeitig verlässlich arbeiten. Wenn eine Produktgruppe eine leichtere Versandtasche aus Papier ermöglicht, dann müssen wir nicht automatisch einen stabileren Hartkarton verwenden. Wenn ein Produkt empfindlich ist, müssen wir es dagegen so schützen, dass es heil bei den Kund:innen ankommt. Beides gehört zusammen. Nachhaltigkeit heißt im Versand nicht einfach, überall Material wegzulassen. Wenn Ware beschädigt ankommt, entsteht am Ende mehr Aufwand: Rücksendung, Ersatzlieferung, neue Verpackung, neuer Transport. Das hilft niemandem. Darum geht es immer um die richtige Balance: so wenig Verpackung wie möglich, so viel Schutz wie nötig. Gute Verpackung braucht gute Daten Damit ein Paket wirklich passend verpackt werden kann, müssen im Hintergrund viele Dinge stimmen. Sehr wichtig ist eine gute Produktpflege. Größe, Gewicht und andere Daten müssen sauber hinterlegt sein. Unser ERP-Verpackungssystem kann dann eine passende Verpackung vorschlagen. Das hilft uns, Prozesse schlanker zu machen und nicht unnötig Luft zu versenden. Aber ein System ersetzt nicht die Erfahrung der Mitarbeitenden. Unsere Kolleg:innen im Lager wissen aus dem Alltag sehr genau, worauf es bei bestimmten Produkten ankommt. Diese Erfahrung geben wir in Produkt- und Verpackungsschulungen weiter. Gerade bei kritischer Ware, zum Beispiel Glas, verwenden wir standardisiertes Polstermaterial. Aber auch dort nur so viel wie nötig. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es beim Transport nie. Dafür sind zu viele Stationen beteiligt. Wir können das Risiko eines Transportschadens aber deutlich reduzieren. Warum weniger Luft im Paket wichtig ist Ein großes Thema ist das Ladevolumen. Also die Frage: Wie viel Platz braucht eine Sendung auf dem Weg zu den Kund:innen? Wenn wir eine Bestellung in einer passenden Verpackung verschicken, sparen wir nicht nur Karton oder Füllmaterial. Wir reduzieren auch das Volumen im Transport. Das ist ein Punkt, der oft unterschätzt wird. Bei Hans Natur verpacken wir inzwischen einen großen Anteil der Sendungen in Versandtaschen, wenn es zur Ware passt. Dadurch kann sich der Platzbedarf deutlich verringern. Wo sonst mehrere Rollbehälter nötig wären, reichen jetzt viel weniger. Auf demselben Fahrzeug kann heute mehr Ware transportiert werden. Das ist für mich ein gutes Beispiel dafür, warum Verpackungsoptimierung nicht beim Packtisch endet. Weniger Luft im Paket wirkt sich auf die gesamte Kette aus. Die Versandtasche als praktische Veränderung Ein konkretes Beispiel aus den letzten Jahren ist die Einführung leichter Versandtaschen aus Papier. Wenn die Produktgruppe dafür geeignet ist, sind sie eine sehr sinnvolle Alternative zum Karton. Sie brauchen weniger Material, weniger Platz und lassen sich im Prozess gut einsetzen. Bei Hans Natur konnten wir dadurch den Materialeinsatz deutlich reduzieren. Solche Veränderungen funktionieren aber nicht einfach dadurch, dass man eine neue Verpackung einführt. Man muss die Mitarbeitenden mitnehmen. Es braucht klare Vorgaben, Schulungen und auch die Bereitschaft, im Alltag wirklich anders zu handeln. Mir ist dabei wichtig, dass jede und jeder im Team versteht, warum wir etwas verändern. Nur dann wird aus einer Idee ein funktionierender Prozess. Ordnung hilft dem Team Bei uns im Lager geht es nicht nur darum, schnell zu arbeiten. Es geht darum, sauber, sicher und nachvollziehbar zu arbeiten. Kurze und transparente Prozesse helfen dabei. Wenig Umverpackung hilft. Klare Arbeitsplätze helfen. Auch Methoden wie 5S unterstützen uns, Ordnung und Struktur in den Abläufen zu halten (der Begriff 5S kommt ursprünglich aus dem Japanischen und beschreibt fünf Schritte: Sortieren, Systematisieren, Sauber halten, Standardisieren und Selbstdisziplin). Das klingt vielleicht technisch oder trocken, aber in der Praxis macht es den Unterschied. Wenn ein Arbeitsplatz gut organisiert ist, wenn Verpackungen dort liegen, wo sie gebraucht werden, wenn Zuständigkeiten klar sind, dann arbeitet das Team sicherer und ruhiger. Ordnung ist für mich kein Selbstzweck. Sie schützt die Menschen, die jeden Tag mit anpacken und sie sorgt dafür, dass wir auch bei schwankendem Paketvolumen handlungsfähig bleiben. Verlässlichkeit ist Teamarbeit Ein ordentlich gepacktes Paket entsteht nicht durch eine einzelne Person oder ein einzelnes System. Dafür braucht es gute Schulung, ein gutes Arbeitsumfeld und Wertschätzung für die Leistung jedes Einzelnen. Gerade wenn das Paketvolumen schwankt, muss das Team flexibel reagieren können. Das funktioniert nur, wenn die Grundlagen stimmen. Ich sehe meine Aufgabe auch darin, Abläufe so zu gestalten, dass sie für das Team machbar bleiben. Gute Logistik darf nicht nur auf dem Papier funktionieren. Sie muss im Alltag tragen. Und ja, manchmal heißt das auch: selbst mit anpacken, wenn es nötig ist. Retouren vermeiden gehört auch dazu Wenn wir über Ressourcen sprechen, gehört für mich auch der Blick auf Retouren dazu. Nicht jede Rücksendung ist vermeidbar. Manchmal passt ein Artikel nicht, manchmal sieht ein Produkt zu Hause anders aus als erwartet, manchmal gibt es andere gute Gründe für eine Retoure. Das ist völlig nachvollziehbar. Trotzdem hat jede Rücksendung einen Weg hinter sich: Sie muss transportiert, angenommen, geprüft und wieder in den Prozess eingebunden werden. Oft braucht es dafür erneut Verpackung, Zeit und Arbeitskraft. Deshalb ist es aus meiner Sicht sinnvoll, auch diesen Teil der Kette mitzudenken. Bei Hans Natur versuchen wir, unsere Abläufe so zu gestalten, dass möglichst wenig unnötiger Aufwand durch Retouren entsteht. Dazu gehören gute Produktinformationen, passende Verpackungen und Prozesse, die regelmäßig geprüft werden. Denn je besser Kund:innen vor der Bestellung einschätzen können, was sie brauchen, desto eher lassen sich vermeidbare Rücksendungen reduzieren. Auch privat nehme ich das Thema bewusster wahr. Als Vater sieht man sehr direkt, wie viel Verpackung und Material im Alltag zusammenkommen kann. Das macht den Blick dafür schärfer, wo man genauer hinschauen kann: Brauche ich das wirklich? Habe ich genug Informationen? Gibt es eine Möglichkeit, bewusster zu entscheiden? Ich würde mich freuen, wenn es allgemein weniger Retouren gäbe. Denn jedes Paket bedeutet immer auch wieder Material und Transport. Wenn wir alle an ein paar Stellen bewusster handeln, kann daraus in der Summe viel entstehen. Für die Umwelt und für unsere Kinder. Der ganze Prozess ist der eigentliche Punkt In den letzten sieben Jahren haben wir bei Hans Natur im Bereich Logistik und Verpackungsprozesse viel bewegt. Schritt für Schritt sind Abläufe klarer geworden, Verpackungen passender und Entscheidungen bewusster. Das war keine einzelne Maßnahme, sondern eine Entwicklung, an der viele beteiligt waren. Wichtig war dabei immer der Blick auf den gesamten Prozess. Vom Einkauf über die Produktdaten bis zum Packplatz hängt vieles zusammen. Wenn alle Bereiche mitdenken und gemeinsam anpacken, entstehen Lösungen, die im Alltag funktionieren. Ich nenne das gern den Blick auf den ganzen Eisberg. Sichtbar ist am Ende nur das Paket. Darunter liegen aber viele Schritte: Abstimmung mit Lieferanten, saubere Produktinformationen, passende Verpackungsvorschläge, Schulungen, Lagerorganisation, Versanddienstleister und vor allem die Erfahrung der Mitarbeitenden. Wenn man nur auf den Karton schaut, sieht man zu wenig. Wenn man den ganzen Prozess betrachtet, findet man bessere Lösungen. Genau das hat uns in den letzten Jahren vorangebracht. Was ich mir wünsche, wenn ein Paket geöffnet wird Wenn Kund:innen ihr Paket von Hans Natur öffnen, wünsche ich mir, dass sie wissen: Logistik ist nicht nur eben mal einpacken. Bei Hans Natur arbeiten echte Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben. Die prüfen, welche Verpackung passt. Die Ware schützen. Die Material sparen, wo es sinnvoll ist. Die darauf achten, nicht unnötig Luft zu versenden. Und die dafür sorgen, dass Bestellungen zuverlässig bei unseren Kund:innen ankommen, damit die Freude auf die Bestellung noch größer sein kann. Gute Verpackung ist oft unsichtbar. Aber sie ist wichtig. Für unsere Kund:innen, für unser Team und für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten: